Was hat Selbstliebe mit deinen Glaubenssätzen zu tun?

Mein lieber Herzmensch, du kennst die Bedeutung von Selbstliebe – und trotzdem bleibt sie unerreichbar? Ist da eine vertraute, leise Stimme in dir, die sagt: „Ich bin nicht gut genug.“ „Ich bin falsch, so wie ich bin.“
Oft liegt die Wurzel dieses Gefühls nicht im Heute – sondern in dem, was du einst über dich selbst geglaubt hast. Oder glauben musstest.
In diesem Beitrag erfährst du, was alte Glaubenssätze mit deiner Selbstliebe zu tun haben – wie sie dich unbewusst prägen und warum sie sich manchmal wie innere Schranken anfühlen.
Warum Selbstliebe oft so schwerfällt
Vielleicht fragst du dich manchmal, warum dir echte Selbstliebe so fern erscheint – obwohl du längst verstanden hast, wie wichtig sie ist. Die Antwort liegt oft nicht im Heute, sondern viel tiefer. Häufig wurzelt sie in den Erfahrungen deiner Kindheit.
Hast du auch früh gelernt, dich zurückzunehmen – still zu sein, brav, rücksichtsvoll? Musstest du oft Platz machen, deine Bedürfnisse hinten anstellen, damit andere sich wohlfühlen? Dir wurde gesagt, dass das Liebe ist?
So entstehen unbewusst Glaubenssätze, die sich wie Wahrheiten anfühlen. Sätze wie: „Ich bin nur dann wertvoll, wenn ich etwas leiste.“ – „Meine Gefühle sind nicht so wichtig.“ – „Ich darf nicht zu viel Raum einnehmen.“
Diese inneren Überzeugungen wirken im Verborgenen, beeinflussen dein Denken, dein Fühlen – und auch, wie du dich selbst wahrnimmst. Sie bauen leise eine Mauer zwischen dir und deinem Herzen, zwischen dir und deiner Selbstliebe.
Doch du bist nicht machtlos. Was einst in dir entstanden ist, darf sich heute wandeln. Du darfst dich neu entscheiden. Für dich, deine Würde und deinen Wert.
Wenn du spürst, dass dich diese Zeilen berühren und du jemanden brauchst, der dich sieht – ich bin da. Schreib mir gerne: bianka@meine-herzzeit.de
Was alte Glaubenssätze hinterlassen?


▶ Das Gefühl, nicht voranzukommen.
▶ Der Gedanke, man bekommt „nichts auf die Reihe“.
▶ Immer wieder Beziehungen, in denen man sich selbst verliert.
▶ Das Rollenbild des Sündenbocks, der immer zu viel oder zu wenig ist.
▶ Ein Mangel an echter Liebe, an tiefer Wertschätzung – innen wie außen.
Doch genau hier beginnt die Wende: Wenn du erkennst, dass diese Sätze nicht die Wahrheit sind – sondern alte Muster. Du musst dich nicht länger durch alte Stimmen klein halten lassen. Heute darfst du beginnen, dich mit neuen Augen zu sehen – freundlich, würdevoll, aufrichtig.
Alte Glaubenssätze lösen – zurück in die Selbstliebe finden
Vielleicht trägst du auch noch Glaubenssätze aus deiner Kindheit in dir, die dich davon abhalten, dich wirklich selbst zu lieben. Wenn du magst, nimm dir jetzt ein paar ruhige Minuten, um nach innen zu lauschen. Bitte die Engel um Klarheit. Und dann frage dich:
- Wie oft habe ich mich als kleines Kind hinten anstellen müssen?
- Welche Aussagen habe ich als Kind immer gehört?
- Wie präsent sind diese Sätze heute noch für mich?
- Spielen Sie noch eine wichtige Rolle in meinem Leben?
- Empfinde ich diese Sätze negativ oder positiv?
Ein kleines Ritual zur Befreiung von alten Mustern:

Wenn du spürst, dass bestimmte Gedanken dich immer noch einschränken, kannst du sie achtsam verabschieden:
- Schreibe deine alten Glaubenssätze oder präsenten Sätze, die deine Selbstliebe noch verhindern, auf ein Blatt Papier.
- Fühle noch einmal, welche Rolle sie bisher in deinem Leben gespielt haben.
- Bedanke dich und entscheide dich neu: „Ich gehe jetzt meinen Weg. In Liebe. In Würde. In Freiheit.“
- Zerreiße oder verbrenne das Papier und übergib die Asche einem fließenden Gewässer.
- Wiederhole das Ritual, wann immer du merkst: Es wirkt noch nach.
Bitte denke daran: Auch wenn sich immer wieder einmal alte Gefühle zeigen – das ist völlig normal. Du darfst liebevoll mit dir sein. Vertraue dem Prozess. Denn Selbstliebe beginnt dort, wo du dich selbst nicht mehr kleinmachst.
Herzensgrüße
Deine Bianka